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Prämienregion — einfach erklärt

Definition

Prämienregion: Prämienregionen bilden regionale Kostenunterschiede innerhalb bestimmter Kantone in den Grundversicherungsprämien ab.

Einordnung / Beispiel / Quellen

Definition

Prämienregionen sind vom Eidgenössischen Departement des Innern festgelegte Gebiete innerhalb eines Kantons. Krankenkassen dürfen die Grundversicherungsprämien nach diesen Regionen abstufen.

Erklärung

Bern, Graubünden, Luzern, St. Gallen und Zürich haben je drei Prämienregionen. Basel-Landschaft, Freiburg, Schaffhausen, Tessin, Waadt und Wallis haben je zwei. Die übrigen Kantone bilden jeweils eine einzige Prämienregion.

Die Einteilung folgt Gemeinden und soll regionale Kostenunterschiede innerhalb eines Kantons abbilden. Wie stark sich zwei Prämien unterscheiden, hängt vom konkreten Versicherer und Tarif ab; pauschale Prozentwerte sind nicht verlässlich.

Massgebend ist der zivilrechtliche Wohnsitz beziehungsweise die zugehörige Gemeinde, nicht der Arbeitsort. Bei einem Umzug kann sich deshalb die Prämie ändern. Eine Postleitzahl kann bei der Suche helfen, ist aber nicht in jedem Fall eindeutig einer einzigen Gemeinde zugeordnet.

Praktisches Beispiel

Claudia zieht in eine andere Gemeinde. Sie lässt die neue Prämienregion bestimmen und vergleicht ihre konkreten Tarife am neuen Wohnort. Erst die angezeigten Prämien zeigen, ob und um wie viel sich ihre Kosten ändern.

Relevanz beim Krankenkassenwechsel

Verwenden Sie die tatsächliche Wohnsitzgemeinde und prüfen Sie bei mehrdeutigen Postleitzahlen die Zuordnung. Bei einem bevorstehenden Umzug sollte der Vergleich für den neuen Wohnort wiederholt werden.

Offizielle Quelle: BAG: Prämienregionen

Weiterführende Artikel: Krankenkassen 2026: Kanton für Kanton | Krankenkasse wechseln 2026: Schritt für Schritt